Vor dem ersten Treffen
Was du vielleicht
wissen möchtest.
Du darfst erst einmal schnuppern. Wir schauen gemeinsam, ob dieser Raum für dich und für die Gruppe stimmig ist.
Du musst nichts Besonderes erzählen. Du darfst einfach da sein.
Ich bin neu. Wie nehme ich Kontakt auf?
Schreib Robert per WhatsApp deinen Namen, gegebenenfalls über wen du auf die Gruppe aufmerksam geworden bist, und zwei mögliche Zeiten für ein Telefongespräch. Der Link öffnet einen Entwurf, den du ergänzt und selbst absendest.
Robert bestätigt einen Termin; du rufst ihn dann unter 079 299 73 88 an. Gemeinsam vereinbart ihr, ob ein erstes Üben zu zweit oder ein Schnuppertermin in der Gruppe passt. Für Termine meldest du dich nach persönlicher Einladung über das Formular an.
Was ist Transparente Kommunikation?
Transparente Kommunikation ist eine Praxis nach Thomas Hübl. Wir üben, bei uns selbst und zugleich mit unserem Gegenüber in Kontakt zu sein: wahrnehmen, ausdrücken, zuhören und die eigene Resonanz mitteilen.
Muss ich das schon können?
Nein. Du brauchst erste Erfahrung mit Selbstreflexion und etwas Zugang zu deinem Körper und deinen Gefühlen. Du musst weder geübt sprechen noch alles verstehen können. Wichtig sind Bereitschaft, Eigenverantwortung und ein respektvoller Umgang.
Was soll ich in einer Triade erzählen?
Beginne mit dem, was gerade da ist: einer Körperempfindung, einem Gefühl, einem Gedanken oder einer konkreten Situation. Du darfst sagen: «Ich weiss noch nicht, was ich spüre.» Es braucht keine spektakuläre Geschichte.
Was mache ich, wenn ich nichts spüre?
Auch das darfst du mitteilen. Vielleicht bemerkst du zunächst nur den Kontakt der Füsse zum Boden oder dass du gerade wenig Zugang hast. Es gibt nichts vorzuführen und du musst keine Resonanz erfinden.
Darf ich weinen oder starke Gefühle zeigen?
Ja. Tränen und starke Gefühle gehören zum menschlichen Erleben und sind kein Ausschlussgrund. Wir dürfen mitfühlend zuhören und pausieren. Intensive oder anhaltende Betreuung, die das gemeinsame Üben überfordert, überschreitet unseren Rahmen.
Was, wenn mich das Gesagte selbst stark berührt?
Bleibe zuerst bei deinem eigenen Erleben und teile mit, dass du gerade stark beschäftigt oder nicht verfügbar bist. Du darfst pausieren. Gib in diesem Moment keine Deutung oder Rückmeldung über dein Gegenüber aus deiner eigenen Aufgewühltheit heraus.
Ist das Therapie oder Traumaheilung?
Es ist ein gemeinsamer Übungsraum für Selbstentdeckung und Wachstum. Niemand übernimmt eine Therapeutenrolle. Schwierige Erfahrungen dürfen auftauchen; gezielte Traumabearbeitung und notwendige therapeutische Betreuung finden ausserhalb der Gruppe statt.
Ist eine Einladung gleich eine feste Aufnahme?
Wir beginnen mit Schnupperterminen. Du darfst auch einige Male kommen, um herauszufinden, ob der Rahmen passt. Wir prüfen gemeinsam, ob eine weitere Teilnahme für alle stimmig ist. Daraus entsteht keine automatische Zugehörigkeit.
Wie verbindlich ist die Teilnahme?
Du darfst schnuppern, ohne dich bereits für die ganze Pilotphase zu verpflichten. Nach deiner persönlichen Einladung sagst du über «Für Termine anmelden» schriftlich für einzelne Termine zu. Diese Zusage ist verbindlich. Eine automatische Änderung oder Abmeldung im Formular ist nicht vorgesehen. Falls du krank wirst oder etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt, melde dich möglichst früh direkt bei Robert. Ob wir später eine feste Gruppe mit einem längerfristigen Commitment bilden, entscheiden wir gemeinsam.
Wer lädt ein und wo treffen wir uns?
Zum Start lädt Robert persönlich ein; Treffen finden zunächst bei ihm zu Hause statt. Den konkreten Termin und die Adresse erhalten eingeladene Personen direkt. Wir achten den privaten Raum des jeweiligen Gastgebers.
Was geschieht bei wiederholten Grenzverletzungen?
Wir sprechen die Verletzung klar an und erwarten, dass Rückmeldungen aufgenommen werden. Wer den Raum trotz klarer Rückmeldung wiederholt verletzt, kann nicht weiter teilnehmen. Bei einer Gefährdung des Rahmens darf der jeweilige Gastgeber das Treffen beenden.
Wie geht es nach der Pilotphase weiter?
Das ist noch offen. Bis Mai 2027 sammeln wir erste Erfahrungen. Im Frühling schauen wir gemeinsam: Können wir hier wachsen? Trägt unser Rahmen? Möchten wir weitermachen, etwas verändern oder die Pilotphase abschliessen? Eine Fortsetzung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Gehört diese Gruppe zum Pocket Project?
Die Praxisgruppe St. Gallen ist aktuell eine eigenständige Initiative. Wir orientieren uns an Thomas Hübl und den öffentlich beschriebenen Praxisgruppen des Pocket Projects. Eine spätere Anbindung ist eine Möglichkeit, für die es keinen Zeitplan gibt. Sie ist keine Voraussetzung für unsere gemeinsame Praxis. Die offizielle Aufnahme setzt eine anerkannte Praxisgruppenleitung und die Prüfung durch das Netzwerk voraus.