Transparente Kommunikation nach Thomas Hübl

Bei mir bleiben.
In Beziehung sein.

Ein gemeinsamer Übungsraum für Selbstentdeckung und persönliches Wachstum. Wir hören zu, zeigen uns und erforschen, was im Kontakt lebendig wird.

Für Gruppenmitglieder und persönlich eingeladene Personen: Wähle im Formular die Termine, an denen du verbindlich dabei bist.

Persönlich. Auf Augenhöhe. Im eigenen Tempo.
Pilotphase · Oktober 2026 bis Mai 2027.

Eine Person spricht, zwei hören präsent zuDrei Personen sitzen im Kreis. Eine spricht. Die beiden anderen hören präsent zu – körperlich, emotional und mental. Anschliessend schildern beide Zuhörenden nacheinander ihr eigenes Erleben. Zwischen den Personen liegt ein Blatt mit einem kleinen Keimling.ich höre präsent zuich sprecheich höre präsent zu
Eine Person spricht. Zwei hören präsent zu.
Körperlich · emotional · mental
Danach schildern beide Zuhörenden nacheinander ihr eigenes Erleben.
01 Wahrnehmen02 Ausdrücken03 Zuhören & spiegeln04 Gemeinsam lernen
Unsere Absicht

Transparente Kommunikation
in der Ostschweiz gemeinsam üben.

Mit der Praxisgruppe St. Gallen möchten wir eine Möglichkeit schaffen, regelmässig Transparente Kommunikation zu praktizieren, uns selbst zu entdecken und miteinander zu wachsen. Wir beginnen mit dem, was wir heute mitbringen, und lernen miteinander. Es muss nicht schon alles fertig oder perfekt sein.

Wir üben, unseren Körper, unsere Gefühle und unsere Gedanken wahrzunehmen – und damit in Beziehung zu sein. Wir müssen nichts leisten und keine fertige Geschichte erzählen. Auch etwas Zartes, Unsicheres oder noch Unklares darf Ausdruck finden.

Verbundenheit und heilsame Erfahrungen dürfen entstehen. Unser gemeinsamer Fokus ist Selbstentdeckung und persönliches Wachstum in Beziehung.

Unsere Grundlage: Thomas Hübl & das Pocket Project

Wir üben Transparente Kommunikation nach Thomas Hübl. Bei der Gestaltung unseres Rahmens orientieren wir uns am Ansatz der Praxisgruppen des Pocket Projects: Präsenz, bewusste Beziehung und gemeinsames Lernen. Wir sind eine eigenständige Initiative und aktuell keine offizielle Gruppe des Pocket Projects.

Mehr über unsere Grundlage ↗
Ich bleibe bei mir und bleibe in Beziehung.
Ein persönlicher Einblick

Was mich an der
Triadenarbeit begeistert

In den Triaden entdecke ich immer wieder Neues über mich selbst. Oft ist das nicht zuerst eine gedankliche Erkenntnis, sondern ein Gefühl oder eine körperliche Erfahrung. Manchmal fehlen mir dafür zunächst sogar die Worte.

Gerade dieses unmittelbare Erleben macht die Triadenarbeit für mich so wertvoll. Ich muss nicht alles verstehen, um etwas über mich selbst zu lernen.

Und es begeistert mich, mitzuerleben, wie andere Menschen ihre eigenen Entdeckungen machen. Ohne dass ihnen jemand sagen muss, wo sie hinschauen sollen.

Wir schaffen gemeinsam einen Raum, in dem solche Erfahrungen möglich werden.

Robert Stäheli
Initiator und Gastgeber

Oktober 2026 bis Mai 2027

Geplante Termine

Wir treffen uns in der Regel alle zwei Wochen am Sonntag, jeweils 17.00–20.00 Uhr. Über Weihnachten machen wir eine Pause.

Oktober 2026

November 2026

Dezember 2026

Januar 2027

Februar 2027

März 2027

April 2027

Mai 2027

Alle Termine sind geplant. Änderungen vorbehalten.
Teilnahme nach persönlicher Einladung und Absprache. Den konkreten Treffpunkt erhältst du direkt.

Stand: 18. Oktober 2026

Schon persönlich eingeladen? Wähle im Formular die Termine, an denen du verbindlich dabei bist. Eine notwendige Absage klärst du direkt mit Robert. Die Übersicht «Wer kommt?» wird zunächst von Robert gepflegt.

Einfach erklärt

Was ist eine Triade?

Eine Übung mit drei Personen. Eine spricht aus ihrem gegenwärtigen Erleben. Zwei hören präsent zu – auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene. Anschliessend schildern beide Zuhörenden nacheinander, was sie beim Zuhören selbst erlebt haben. Danach wechseln wir.

1 · EINE PERSON SPRICHT

Was ist jetzt in mir?

Ich teile, was ich körperlich, emotional und gedanklich wahrnehme. Ich darf langsam sprechen, suchen oder still sein.

2 · ZWEI HÖREN PRÄSENT ZU

Ich bin da. Und bei mir.

Wir beide hören präsent zu, ohne zu unterbrechen oder eine Lösung zu suchen. Jede zuhörende Person nimmt wahr, was im eigenen Körper, in den Gefühlen und in den Gedanken geschieht.

3 · DANACH: EIGENES ERLEBEN TEILEN

So berührt es mich.

Wir Zuhörenden schildern nacheinander unser eigenes Erleben: Was habe ich körperlich, emotional und gedanklich wahrgenommen? Die sprechende Person prüft selbst, was für sie stimmt. Danach wechseln die Rollen.

Eine Resonanz aus meinem Erleben

«Als du gesprochen hast, wurde mein Brustraum eng. Ich spüre Traurigkeit.»

Ich beschreibe, was ich bei mir wahrnehme.

Hier wird das Gegenüber gedeutet

«Du hast Angst vor Nähe. Du solltest dich mehr öffnen.»

Das wäre eine Interpretation mit einem Ratschlag.
Die wichtigste Vereinbarung: Keine Ratschläge, keine Tipps, keine Interpretationen über andere. Jede Person behält die Deutungshoheit über ihr eigenes inneres Erleben.
Vom Ankommen zum Nachklang

So kann ein Treffen
ablaufen.

Ein einfacher Ablaufvorschlag, den wir gemeinsam abstimmen. Die Zeitangaben dienen als Orientierung; sie sind kein vorgeschriebener Pocket-Project-Ablauf.

  1. 01

    Ankommen

    Wir werden ruhig, nehmen den Körper wahr und kommen miteinander in Kontakt. Eine kurze Runde: Wie bin ich gerade da?

    ca. 10–15 Min.
  2. 02

    Absicht, Rahmen & Fragen

    Wir erinnern an unsere Absicht und die Vereinbarungen. Neue Personen erhalten eine Einführung. Unklarheiten dürfen gefragt werden.

    ca. 10–20 Min.
  3. 03

    Bereitschaft prüfen

    Sind alle bereit? Kann ich gerade sprechen oder zuhören? Wir dürfen eine Grenze oder fehlende innere Verfügbarkeit mitteilen und bilden die Dreiergruppen.

    kurzer Check-in
  4. 04

    In Triaden üben

    Pro Person: 8–10 Minuten sprechen, dann je 2–3 Minuten Resonanz von den beiden anderen und etwa 1 Minute Stille. Alle drei kommen einmal dran. Eine Uhr hält den vereinbarten Zeitrahmen.

    ca. 40–50 Min.
    pro Triadenrunde
  5. 05

    Integrieren & abschliessen

    Wir kehren in den gemeinsamen Kreis zurück: Was nehme ich mit? Was brauche ich für einen guten Abschluss? Jede Person teilt ihre eigene Erfahrung und wahrt die Vertraulichkeit der anderen.

    ca. 15–20 Min.

Pausen und weitere Übungsrunden vereinbaren wir je nach Gruppengrösse und Zeit. Wie wir mit einer Zahl umgehen, die nicht durch drei teilbar ist, klären wir vor der Übung.

Wenige, klare Vereinbarungen

Ein Raum,
den wir gemeinsam achten.

Dieser Raum ist uns heilig: Wir behandeln das, was Menschen zeigen, mit Respekt und Sorgfalt. Alle tragen dazu bei, dass Offenheit und persönliches Wachstum möglich sind.

01

Ich spreche aus meinem Erleben.

Wir schildern eigene Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken. Wir geben keine Ratschläge, Tipps, Diagnosen oder Interpretationen über andere. Eine Resonanz ist mein Erleben, keine Wahrheit über mein Gegenüber.

02

Mein inneres Erleben bleibt in meiner Hoheit.

Jede Person entscheidet selbst, was für sie stimmt und was ihr Erleben bedeutet. Niemand muss eine Spiegelung übernehmen, sich rechtfertigen oder mehr zeigen, als gerade stimmig ist.

03

Grenzen werden respektiert.

Ein Nein wird angenommen. Jede Person darf pausieren oder eine Übung unterbrechen. Wir achten auf uns selbst, sprechen Unbehagen an und nehmen Rückmeldungen ernst.

04

Was geteilt wird, bleibt vertraulich.

Eigene Erkenntnisse dürfen wir mitnehmen. Persönliche Inhalte und erkennbare Geschichten anderer geben wir nicht weiter. Wir machen keine Aufnahmen der Treffen.

05

Wir tragen den Raum gemeinsam.

Der Gastgeber übernimmt Einladung und Einführung. Danach tragen alle Verantwortung für sich selbst und den gemeinsamen Raum. Für jedes Treffen vereinbaren wir eine Moderation. Der Gastgeber soll selbst als Teilnehmer wachsen können.

06

Der Schutz des Raumes hat eine klare Grenze.

Verletzungen der Vereinbarungen sprechen wir an. Wer den geschützten Raum trotz klarer Rückmeldung wiederholt verletzt, kann nicht weiter teilnehmen – unabhängig von der Absicht. Wenn der Rahmen gefährdet ist, darf der jeweilige Gastgeber das Treffen beenden. Das gilt an jedem Ort.

Was du für die Teilnahme mitbringst

  • Ausreichende aktuelle Stabilität. Du bist nicht in einer akuten Krise, die intensive Betreuung erfordert.
  • Erste Erfahrung mit Selbstreflexion. Du hast dich bereits mit dir beschäftigt und bist bereit, dein Erleben und Verhalten zu betrachten.
  • Etwas Zugang zu Körper und Gefühlen. Du kannst sie zumindest ansatzweise wahrnehmen. Das muss überhaupt nicht perfekt sein.
  • Eigenverantwortung. Du kannst Grenzen mitteilen, Rückmeldungen aufnehmen und unsere Vereinbarungen respektieren.
Orientierung geben. Selbst mitüben.

Moderation
auf Augenhöhe.

Die Moderation hält den Ablauf und erinnert an den vereinbarten Rahmen. Sie soll keine Person therapieren und nicht allein die Verantwortung für das Verhalten aller tragen.

Was die Moderation übernimmt

  • Begrüssen, die Absicht nennen und den Ablauf erklären.
  • Vereinbarungen in Erinnerung rufen und Fragen klären.
  • Vor einer Übung die Bereitschaft aller erfragen.
  • Dreiergruppen und Zeitrahmen organisieren.
  • Bei Bedarf eine Pause oder eine Klärung anregen.
  • Den Abschluss mit «Was nehme ich mit?» ermöglichen.
Eine einfache Uhr für die Triaden öffnen

Die Uhr wechselt erst, wenn ihr «Weiter» drückt. Kein automatischer Abbruch, kein Ton. Anpassungen gelten beim nächsten Zurücksetzen.

Person 1 · Sprechen
08:00

Alle drei Personen kommen einmal dran.

Vor dem ersten Treffen

Was du vielleicht
wissen möchtest.

Du darfst erst einmal schnuppern. Wir schauen gemeinsam, ob dieser Raum für dich und für die Gruppe stimmig ist.

Du musst nichts Besonderes erzählen. Du darfst einfach da sein.
Ich bin neu. Wie nehme ich Kontakt auf?

Schreib Robert per WhatsApp deinen Namen, gegebenenfalls über wen du auf die Gruppe aufmerksam geworden bist, und zwei mögliche Zeiten für ein Telefongespräch. Der Link öffnet einen Entwurf, den du ergänzt und selbst absendest.

Robert bestätigt einen Termin; du rufst ihn dann unter 079 299 73 88 an. Gemeinsam vereinbart ihr, ob ein erstes Üben zu zweit oder ein Schnuppertermin in der Gruppe passt. Für Termine meldest du dich nach persönlicher Einladung über das Formular an.

Was ist Transparente Kommunikation?

Transparente Kommunikation ist eine Praxis nach Thomas Hübl. Wir üben, bei uns selbst und zugleich mit unserem Gegenüber in Kontakt zu sein: wahrnehmen, ausdrücken, zuhören und die eigene Resonanz mitteilen.

Muss ich das schon können?

Nein. Du brauchst erste Erfahrung mit Selbstreflexion und etwas Zugang zu deinem Körper und deinen Gefühlen. Du musst weder geübt sprechen noch alles verstehen können. Wichtig sind Bereitschaft, Eigenverantwortung und ein respektvoller Umgang.

Was soll ich in einer Triade erzählen?

Beginne mit dem, was gerade da ist: einer Körperempfindung, einem Gefühl, einem Gedanken oder einer konkreten Situation. Du darfst sagen: «Ich weiss noch nicht, was ich spüre.» Es braucht keine spektakuläre Geschichte.

Was mache ich, wenn ich nichts spüre?

Auch das darfst du mitteilen. Vielleicht bemerkst du zunächst nur den Kontakt der Füsse zum Boden oder dass du gerade wenig Zugang hast. Es gibt nichts vorzuführen und du musst keine Resonanz erfinden.

Darf ich weinen oder starke Gefühle zeigen?

Ja. Tränen und starke Gefühle gehören zum menschlichen Erleben und sind kein Ausschlussgrund. Wir dürfen mitfühlend zuhören und pausieren. Intensive oder anhaltende Betreuung, die das gemeinsame Üben überfordert, überschreitet unseren Rahmen.

Was, wenn mich das Gesagte selbst stark berührt?

Bleibe zuerst bei deinem eigenen Erleben und teile mit, dass du gerade stark beschäftigt oder nicht verfügbar bist. Du darfst pausieren. Gib in diesem Moment keine Deutung oder Rückmeldung über dein Gegenüber aus deiner eigenen Aufgewühltheit heraus.

Ist das Therapie oder Traumaheilung?

Es ist ein gemeinsamer Übungsraum für Selbstentdeckung und Wachstum. Niemand übernimmt eine Therapeutenrolle. Schwierige Erfahrungen dürfen auftauchen; gezielte Traumabearbeitung und notwendige therapeutische Betreuung finden ausserhalb der Gruppe statt.

Ist eine Einladung gleich eine feste Aufnahme?

Wir beginnen mit Schnupperterminen. Du darfst auch einige Male kommen, um herauszufinden, ob der Rahmen passt. Wir prüfen gemeinsam, ob eine weitere Teilnahme für alle stimmig ist. Daraus entsteht keine automatische Zugehörigkeit.

Wie verbindlich ist die Teilnahme?

Du darfst schnuppern, ohne dich bereits für die ganze Pilotphase zu verpflichten. Nach deiner persönlichen Einladung sagst du über «Für Termine anmelden» schriftlich für einzelne Termine zu. Diese Zusage ist verbindlich. Eine automatische Änderung oder Abmeldung im Formular ist nicht vorgesehen. Falls du krank wirst oder etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt, melde dich möglichst früh direkt bei Robert. Ob wir später eine feste Gruppe mit einem längerfristigen Commitment bilden, entscheiden wir gemeinsam.

Wer lädt ein und wo treffen wir uns?

Zum Start lädt Robert persönlich ein; Treffen finden zunächst bei ihm zu Hause statt. Den konkreten Termin und die Adresse erhalten eingeladene Personen direkt. Wir achten den privaten Raum des jeweiligen Gastgebers.

Was geschieht bei wiederholten Grenzverletzungen?

Wir sprechen die Verletzung klar an und erwarten, dass Rückmeldungen aufgenommen werden. Wer den Raum trotz klarer Rückmeldung wiederholt verletzt, kann nicht weiter teilnehmen. Bei einer Gefährdung des Rahmens darf der jeweilige Gastgeber das Treffen beenden.

Wie geht es nach der Pilotphase weiter?

Das ist noch offen. Bis Mai 2027 sammeln wir erste Erfahrungen. Im Frühling schauen wir gemeinsam: Können wir hier wachsen? Trägt unser Rahmen? Möchten wir weitermachen, etwas verändern oder die Pilotphase abschliessen? Eine Fortsetzung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.

Gehört diese Gruppe zum Pocket Project?

Die Praxisgruppe St. Gallen ist aktuell eine eigenständige Initiative. Wir orientieren uns an Thomas Hübl und den öffentlich beschriebenen Praxisgruppen des Pocket Projects. Eine spätere Anbindung ist eine Möglichkeit, für die es keinen Zeitplan gibt. Sie ist keine Voraussetzung für unsere gemeinsame Praxis. Die offizielle Aufnahme setzt eine anerkannte Praxisgruppenleitung und die Prüfung durch das Netzwerk voraus.